Hintergrund

 

Anders als weit verbreitet, sind Konflikte etwas Persönliches von jedem Einzelnen. Sie zeigen sich lediglich erst im Miteinander. Momentan sind Konflikte eher nicht erwünscht und im Wirtschaftskontext betrachtet sogar kostenintensiv. Dieser negative Fokus führt dazu, dass man Konflikte gerne schnell beseitigt haben möchte oder (noch schlimmer) gar nicht erst zugibt. Daraus entsteht viel Leid, viele ungünstige Entscheidungen und es gibt viele verpasste Chancen für ein besseres Leben und damit auch für ein besseres Miteinander.

 

Besonders prägend für meine Haltung zu Konflikten und Potenzialen waren u.a. Hirnforscher, Mediatoren im Ausland, Psychoanalytiker, Musiker und Konflikte:

  • Hirnforscher, weil unser Gehirn eine Art Muskel ist, der trainiert werden kann, so dass er optimal funktioniert, und weil unser Gehirn ein Beispiel für Lebensprinzipien ist.
  • Mediatoren im Ausland, die erfolgreich im hochsummigen Bereich auf internationaler Ebene tätig sind, da ich verstehen wollte, was ein Mediator wie beitragen kann.
  • Psychoanalytiker, weil ich unser menschliches Verhalten – angefangen mit mir – erst einmal wirklich verstehen wollte, um dann festzustellen, dass man DAS menschliche Verhalten nicht generell verstehen kann. Stattdessen ist jede Begegnung in jedem Moment neu, in dem man sich und den anderen kennenlernen kann.
  • Musiker, da sie hervorragende Lehrer für den Umgang mit Disharmonien und Dissonanzen sind. Die Mechanismen sind übertragbar auf das menschliche Miteinander.
  • Konflikte, weil ich nur authentisch das weitergeben kann, was ich bewusst oft genug konzentriert beobachtet und erlebt habe.